Wie alles begann

Wie alles begann
Tischtennis beim ESV Wittenberge fand seinen Ursprung im Jahre 1950: Erich Peter, Herman Kars, Wolfgang Delf, Jürgen Hesse, Heinz Günther, Sigrid Henning und Klaus Wendekamm führten seit diesem Zeitpunkt bis heute die Abteilung Tischtennis des damaligen Lok Wittenberge und jetztigen ESV Wittenberge

Beginn der Nachwuchsarbeit war im Jahre 1955, die erste Schülermannschaft ging 1956 an den Start.

Lok Wittenberge wurde im Bezirk Schwerin 1963 Bezirksmeister und holte damit den ersten Titel in der Vereinsgeschichte.

1964 schafften es erstmals zwei Wittenberger Spieler in die Bezirksauswahl Schwerin
Aufstieg in die DDR- Liga
Nach zwei erfolglosen Anläufen schaffte die erste Männermannschaft 1966 den langersehnten Aufstieg in die DDR-Liga.

Ein weiteres Highlight in der Geschichte von Lokomotive Wittenberge war der Vergleichskampf gegen Frem Kopenhagen mit dem mehrfachen dänischen Meister Leo Hansen, den die Wittenberger mit 3:5 verloren.

Nach einem Jahr wurde die DDR-Liga aufgelöst und Lok in die Regionalliga Nord eingestuft.

69/70 wurde die Schülermannschaft mit der Aufstellung Freiberg, Brüllke, Ritzki und Feilert Bezirksmeister. In derselben Saison erspielte sich auch die Jugendmannschaft mit Dyk, Tunack, Schaub und Schindowski den Bezirksmeistertitel.

Bei den Einzelmeisterschaften konnte Lok Wittenberge 3 Jahre hintereinander den Titel erringen durch die Sportfreunde Dyk, Tunack und Freiberg.
Die Erfolgsgeschichte ging weiter ...
1973 erlebte Lok Wittenberge die erste große Krise, denn die Abteilung Tischtennis bestand nur noch aus 25 Mitgliedern. Das Aushängeschild war nun die erste Männermannschaft, die sich aus Tunack, Krause, Oertel, Wendekamm, Dyk, Brand und Günther zusammensetzte. Mit dieser Mannschaftsaufstellung konnte man sogar in der Regionalliga bestehen.

Durch die Übernahme der weiblichen Jugend von Empor Wittenberge verzeichnete man 1977 einen Zuwachs um 20 Mitglieder.

Die Sportfreunde Gewiss, Schröder und Brand nahmen im Jahre 1985 Abschied vom aktiven Tischtennisport. Fortan führten Heinz Günter, Siegrid Henning, Jürgen Hesse und Klaus Wendekamm die Geschicke der Abteilung.

Die aktive Nachwuchsförderung zog schnell Erfolge nach sich. So sicherte sich Andreas Tunack in der AK 9/10 im Jahre 1988 den Bezirksmeistertitel.

Mit der Vereinigung zur Bundesrepublik Deutschland standen die Lok- Tischtennisspieler vor einer ungewissen Zukunft. Durch den ehemaligen Wittenberger Manfred Thomas kam es bereits im April 1990 zu einem Vergleichskampf mit einer Mannschaft aus den alten Bundesländern.

Das Spiel gegen den SC "Weser" Barme ging 8:11 verloren.

Höhepunkt des Jahres 1990 war die zentrale Bestenermittlung der Eisenbahner in Stendal. Überraschend belegte RbD Schwerin mit den Spielern Günther, Penz, Frank Hesse, Zimmerling und Delegationsleiter Jürgen Hesse den 1. Platz. Sieger in der Einzelauswertung wurde Heinz Günther, der ohne Niederlage blieb.

Aufgrund dieser Leistung bekamen die Wittenberger TT- Cracks eine Einladung zum internationalen Tischtennisturnier der Eisenbahner nach Lüneburg. Die Farben von Lok Wittenberge vertraten dort Günther, Tunack, Penz und Grunwald. Verstärkt wurden sie durch die Spieler Malgin und Schulz (beide Lok Stendal). Von 6 gestarteten Teams belegten die Elbestädter den 4. Platz.

Weitere siegreiche Vergleichskämpfe fanden gegen Hastra Lüchow und Ostrohe statt, während man dem TTC Lüchow unterlag.

Im Jahre 1990 änderte sich der Vereinsname und somit kämpften die TT-Recken unter dem Namen "ESV Wittenberge" um weitere Erfolge.

Erst 1991/92 fand der Punktspielbetrieb der Männer in der Bezirksklasse Havelland Nord seine Fortsetzung.
Die Erfolgsgeschichte ging in den 90er weiter
1973 erlebte Lok Wittenberge die erste große Krise, denn die Abteilung Tischtennis bestand nur noch aus 25 Mitgliedern. Das Aushängeschild war nun die erste Männermannschaft, die sich aus Tunack, Krause, Oertel, Wendekamm, Dyk, Brand und Günther zusammensetzte. Mit dieser Mannschaftsaufstellung konnte man sogar in der Regionalliga bestehen.

Durch die Übernahme der weiblichen Jugend von Empor Wittenberge verzeichnete man 1977 einen Zuwachs um 20 Mitglieder.

Die Sportfreunde Gewiss, Schröder und Brand nahmen im Jahre 1985 Abschied vom aktiven Tischtennisport. Fortan führten Heinz Günter, Siegrid Henning, Jürgen Hesse und Klaus Wendekamm die Geschicke der Abteilung.

Die aktive Nachwuchsförderung zog schnell Erfolge nach sich. So sicherte sich Andreas Tunack in der AK 9/10 im Jahre 1988 den Bezirksmeistertitel.

Mit der Vereinigung zur Bundesrepublik Deutschland standen die Lok- Tischtennisspieler vor einer ungewissen Zukunft. Durch den ehemaligen Wittenberger Manfred Thomas kam es bereits im April 1990 zu einem Vergleichskampf mit einer Mannschaft aus den alten Bundesländern.

Das Spiel gegen den SC "Weser" Barme ging 8:11 verloren.

Höhepunkt des Jahres 1990 war die zentrale Bestenermittlung der Eisenbahner in Stendal. Überraschend belegte RbD Schwerin mit den Spielern Günther, Penz, Frank Hesse, Zimmerling und Delegationsleiter Jürgen Hesse den 1. Platz. Sieger in der Einzelauswertung wurde Heinz Günther, der ohne Niederlage blieb.

Aufgrund dieser Leistung bekamen die Wittenberger TT- Cracks eine Einladung zum internationalen Tischtennisturnier der Eisenbahner nach Lüneburg. Die Farben von Lok Wittenberge vertraten dort Günther, Tunack, Penz und Grunwald. Verstärkt wurden sie durch die Spieler Malgin und Schulz (beide Lok Stendal). Von 6 gestarteten Teams belegten die Elbestädter den 4. Platz.

Weitere siegreiche Vergleichskämpfe fanden gegen Hastra Lüchow und Ostrohe statt, während man dem TTC Lüchow unterlag.

Im Jahre 1990 änderte sich der Vereinsname und somit kämpften die TT-Recken unter dem Namen "ESV Wittenberge" um weitere Erfolge.

Erst 1991/92 fand der Punktspielbetrieb der Männer in der Bezirksklasse Havelland Nord seine Fortsetzung.

Ab August 1992 nahmen die I. und II. Vertretung des ESV wieder an den Punktspielen der Saison 1992/93 der Bezirksklasse Havelland Nord teil. Die 1. Männermannschaft wurde klar Staffelsieger, während sich die 2. Mannschaft im unteren Tabellendrittel platzierte. Somit erfolgte der Aufstieg in die Bezirksliega Havelland. Schließlich wurde ein beachtlicher 7. Platz erreicht. Dennoch entschloss sich die Abteilung Tischtennis des ESV Wittenberge die 1. Männermannschaft aus dieser Spielklasse abzumelden und wieder in der Bezirksklasse Havelland Nord zu starten

Weitere Erfolge ließen durch Mitgliederzuwachs nicht lange auf sich warten. In der Saison 1995/96 konnte die Abteilung nunmehr zwei Nachwuchsmannschaften und insgesamt 4 Männermannschaften in den Tischtenniswettkampfklassen von der Bezirksliga Männer bis zur Kreisklasse Nachwuchs auflaufen lassen.

1997 konnte sogar eine 4. Herrenmannschaft für die Kreisklasse gemeldet werden
Siegeszug des Nachwuchses nach der Jahrtausendwende
Im Jahre 2000 wurde die 1. Mannschaft Nachwuchs 2001 sofort Staffelsieger und stieg aus der Kreisklasse Nachwuchs in die Landesliga Jungen des Spielbereiches West auf.

ESV Nachwuchs unterstützte Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge bei „Jugend trainiert für Olympia“ und setzten sich als ungeschlagene Sieger in den Bereichswettbewerben des Bundeslandes Brandenburg durch.

2001 und 2003 nahm der ESV am sog. Enzborn-Cup in Wittenberge mit nahmenhaften Teilnehmern teil.

2002 stieg die Mannschaft in die höchste Spielklasse des Landesverbandes Brandenburg auf und wurde Landesmeister. Die damit verbundene Qualifikation unserer Nachwuchsmannschaft männlich für die Norddeutschen Meisterschaften der Mädchen und Jungen am 31.05./01.06.2003 in Brunsbüttel, wo unsere junge Truppe nur äußerst knapp an der Qualifikation zur Hauptrunde scheiterte

Ab 2003/2004 spielten die erfolgreichen Nachwuchstischtennisspieler auch in den Männermannschaften die erste Geige, was zu diversen Erfolgen führte.

Auch um 2006 gab es neue, erfolgreiche Nachwuchtalente, die die Teilnahme von Wittenberger Tischtennisnachwuchsmannschaften in der Landesliga Nachwuchs des Spielbereichs West möglich machten. So. z.B. der zweite Platz in der Sasion 2006/2007. Auch errangen die Wittenberger Nachwuchssportler 2009 einen hervorragenden Vizemannschaftsmeistertitel des Spielbereichs West – Jungen
Aufstieg in die erste Landesliga
Im Spieljahr 2006/07 schaffte es die 1. Herrenmannschaft aber einen zur Teilnahme an Relegations-spielen berechtigenden 2. Platz in der 1. Landesklasse Nord zu erreichen. Ohne große Erwartungen fuhr das Team nach Potsdam. Dort schaffte man aber das für unmöglich Gehaltene und sicherte sich den Aufstieg in die 1. Landesliga. Leider verblieb die 1. Männermannschaft nicht in der 1. Landesliga, sondern stieg wieder in die 1. Landesklasse Nord – Spielbereich West ab
Tuniere
Eisenbahnerturnier

Im Juni 1992 fand das vom ESV sehr gut organisierte Eisenbahner-Pokal-Turnier statt, erstmals nach der politischen Wende in der Turnhalle der Oberschule Wittenberge in der Scheunenstraße. Insgesamt spielten 56 Sportler aus 20 Vereinen um die Pokale; ein für das Eisenbahnerturnier völlig neue Situation, da vorher noch nie so viele Tischtennisfreunde an diesem Einzelpokalturnier teilnahmen. Aus Wittenberger Sicht setzten die Sportfreunde Matthiessen und Wendekamm positive Akzente; im Finale setzte sich später der in jenen Jahren auf Brandenburgebene sehr erfolgreiche Spieler Birkner vom SV Ketzin gegen Voß vom TSV Königslutter durch.

Heinz Günther-Gedächtnisturnier Herausragend war die Qualifikation des Wittenberger Tischtennis-Altmeisters Heinz Günther für die Eisenbahner-Nationalmannschaft Deutschlands bei einem Turnier 1994 in Mannheim. Heinz war zu dieser Zeit schon 53 und einer der weniger Sportler aus den neuen Bundesländern, die sich für diese Nationalmannschaft qualifizierte. Leider nahm Heinz trotz dieses tollen Erfolges wegen gesundheitlicher Probleme im Sommer 1996 Abschied vom Leistungssport und verstarb viel zu früh im Dezember 1996. Die Sportler der Abteilung haben Heinz Günther viel zu verdanken. Sowohl sportlich als auch organisatorisch war Sportfreund Günther über viele Jahrzehnte eng mit „seiner“ Abteilung verbunden. Die Sportler der Abteilung Tischtennis veranstalten seit 1997 ihm zu Ehren das Heinz Günther-Gedächtnisturnier, das sich inzwischen zu einer festen Größe im Terminkalender vieler Tischtennisvereine herauskristallisierte und seit Jahren vom jetzigen Abteilungsleiter, Klaus Wendekamm und seinen Helfern wie Spfrd. Johne, Phillips, Zimmerling usw. hervorragend vorbereitet und organisiert wird. Hier spielt seither tatsächlich die Tischtenniselite des Bundeslandes Brandenburg, z. B. Sportfreund Krüger, der das Turnier schon häufig gewinnen konnte
Hohe Auszeichnungen / Ehrennadeln verdienstvoller Sportler
Jürgen Hesse
DTTV der DDR in Silber 1975
DTSB der DDR in Silber 1978
Eisenbahnersport der DDR in Gold 1984


Heinz Günther
DTTV der DDR in Gold 1975
DTSB der DDR in Gold 1979


Klaus Wendekamm
DTSB der DDR in Bronze 1985
TTV Brandenburg Ehrennadel in Silber 1999


Konrad Phillips
TTV Brandenburg Ehrennadel in Bronze 2004
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